Tschüs und auf Wiedersehen!
Bye bye Hamburg: Mit einer großen Abschlussparty und einer kleinen Auslaufparade verabschiedeten sich die 24 Crews des HSH Nordbank blue race aus dem Hafen. Mehr als 2500 Zuschauer warteten am Elbufer, um die Nordatlantiksegler nach den Feierlichkeiten in Hamburg zu verabschieden.
Auf die Hälfte der Flotte warteten sie allerdings etwas länger. Das Niedrigwasser im Citysporthafen erlaubte es einigen Crews nicht, rechtzeitig auszulaufen. Sie blieben im Schlick stecken. Stellvertretend verabschiedeten sich zehn Yachten unter großem Jubel am Sonntagmittag von der Hansestadt. Im Zielhafen der 3600 Seemeilen langen Nordatlantikregatta kehrt nun wieder etwas Ruhe ein. „Es ist schon ein bisschen traurig, dass jetzt alles vorüber ist, aber wir freuen uns auf ein nächstes Mal“, sagte Carolin Grosser, die gemeinsam mit Torben Knappe die Organisation der Regatta leitete.
Zur Siegerehrung am Sonnabend ging es im HSH Nordbank blue race Village allerdings noch einmal richtig hoch her. Auch der Wettergott hatte endlich eingelenkt und zum Wochenende Sonnenschein spendiert. Viele hundert Fans und Freunde waren gekommen, um die Preisträger zu feiern. Als Gesamtsieger erhielt George David, Eigner der „Rambler“ die HSH Nordbank blue race Trophy. Der Inschallah Cup für den Zweitplatzierten ging an Tilmar Hansens „Outsider“, ebenso wie die „Georgsmarienhütte Holding Trophy“ für das First Ship Home. Als Dritter der Gesamtwertung erhielt Johann-Stephan Reith mit der „Bon Bon“ die Mercedes Benz Trophy.
Die Klassenwertungen wurden von „Rambler“ (Klasse 1), „Outsider“ (Klasse 2a), „Iskareen“ (Klasse 2b), und „Peter von Seestermühe (Klasse 2c) gewonnen. Alle weiteren Preisträger sind hier gelistet.
Am Samstagabend gab es dann in der Fischauktionshalle noch eine zünftige „Sailor’s Night“. 1300 Gäste kamen, um bis in den frühen Morgen den Abschluss des HSH Nordbank blue race 2007 gebührend zu feiern. Und so mehren sich zum Ende des HSH Nordbank blue race bereits die hoffnungsvollen Stimmen, die eine weitere, nach Hamburg führende Transatlantikregatta begrüßen würden. „Das HSH Nordbank blue race war großartig und hat auch von Land aus viel Spaß gemacht. Ich hoffe auf eine Neuauflage. Eine dritte Transatlantikregatta würde die Serie rund machen“, zieht Gero Brugmann, stellvertretender Vorsitzender des ausrichtenden Norddeutschen Regatta Vereins Resümee. Brugmann war 2003 selbst als Skipper der „Norddeutschen Vermögen Hamburg“ mitgesegelt.
Fotos von Siegerehrung, Party und Auslaufparade finden Sie hier
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